Gäste sehen sich von außen das Schreibersche Haus an

Schreibersches Haus

Das Schreibersche Haus ist ein besonderes Museum im Herzen von Bad Arolsen. Die Beletage ist mit Schnitzereien und Wanddekorationen des frühen Klassizismus ausgestattet. Die Dauerausstellung widmet sich der Malerdynastie um Wilhelm von Kaulbach, während die stadtgeschichtliche Abteilung über die Entstehung der Residenz, die Arolser Familie Stieglitz und den Hofmaler F. W. Maul informiert. Es gibt jährlich wechselnde Kabinettausstellungen.

Architektur & Geschichte

Das Haus zählt zu den ältesten Wohnhäusern der Schloßstraße. Es wurde 1717 vom Architekten Julius Ludwig Rothweil als Beamtenhaus im Stil des frühen Klassizismus erbaut. Im Laufe der Zeit hatte es viele prominente Besitzer – darunter italienische Weinhändler und Fürst Friedrich. Dieser ließ das Gebäude zwischen 1785 und 1795 umbauen und durch zwei Seitenflügel erweitern. Es entstand ein stilvolles Gesellschaftshaus mit kunstvoller Innenausstattung des Hofbildhauers Friedrich Valentin.

Restaurierung und heutige Nutzung

Nach 110 Jahren Familienbesitz wurde das Haus 1979 von der Stadt Bad Arolsen übernommen und umfassend restauriert. Heute gehört es der Hannelore-und-Heinz-Jürgen-Schäfer-Stiftung.

Öffnungszeiten

Die Öffnungszeiten finden Sie auf der Webseite Museum Bad Arolsen.

Eintrittspreise

  • Erwachsene: 3,00 €
  • Ermäßigt: 2,00 €
  • Kombiticket für alle Museumshäuser (gültig für 2 Tage): 7,00 € / ermäßigt: 5,00 €
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